eine Bildungseinrichtung des
Kreises Altenkirchen© Gerd Asmussen
Die Musikschule des Kreises Altenkirchen ...
Musikalisch, vielseitig und engagiert – das ist die Musikschule des Kreises Altenkirchen. Musik, Rhythmus, Taktgefühl und Instrumente stehen für mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler und unsere 34 ausgebildeten Fachkräfte im Mittelpunkt. Aber natürlich ist es viel mehr, was das Leben in und um die Kreismusikschule ausmacht: tolle Konzerte – mal klassisch, mal rockig, Vorspiele, Musicals, Musikfreizeiten und vor allem eine Menge Spaß.
Viel los ist auch in unseren Orchestern, Bands, Ensembles und im Kreisjugendchor. Denn hier passiert das, wozu wir anstiften wollen: gemeinsam Musik machen und erleben!
Die Kreismusikschule ist eine Bildungseinrichtung in Trägerschaft des Kreises Altenkirchen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Musikunterricht einen positiven Beitrag zur geistigen, seelischen und sozialen Gesamtentwicklung der Persönlichkeit leistet. Unsere Arbeit orientiert sich wie die von 900 Musikschulen in ganz Deutschland an den Struktur- und Lehrplänen des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM). Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.musikschulen.de .
Unterricht (ob MUKI für Eltern und Kinder ab 1,5 Jahre, Früherziehung für Kinder ab 4 Jahre, Grundausbildung für Kinder im Alter von 6 oder 7 Jahren oder Instrumentalunterricht mit allen gängigen Instrumenten) gibt es an vielen Orten im Kreis Altenkirchen.
Warum Kreismusikschule Altenkirchen?
Argumente für musikalische Bildung
- Die Kreismusikschule erfüllt einen kulturellen Bildungsauftrag für alle Bürger des Kreises und leistet so einen zentralen Beitrag zu einer kommunalen Aufgabe der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit.
- Die Kreismusikschule ist eine öffentliche Gemeinschaftsaufgabe. Gemeinsam mit den Allgemeinbildenden Schulen sichern sie eine flächendeckende Versorgung an musischer Aus- und Weiterbildung. Ohne Musikschulen würde der praktische Teil der Musikbildung fehlen.
- Musik gehört zu unserer Kultur. Die Musikschulen sind kulturelle Zentren einer jeden Kommune. Veranstaltungen der Musikschule und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen tragen zum hiesigen Kultur- und Musikleben bei. Man denke nur an den „Kalif“ oder die „Rock stories“ in diesem Jahr.
- Die Kreismusikschule ist mehr als eine Stätte zum Erlernen von Instrumenten, sondern ein wichtiger Teil der Jugend- und Sozialarbeit im Sinne der Prävention. Die Lehrkräfte müssen eine musikalische und pädagogische Fachausbildung haben. Sie tragen zur Entwicklung von Eigeninitiative und Kreativität der SchülerInnen, z. B. im Ensemblespiel bei, und vermitteln dabei die gesellschaftlich und für die Persönlichkeitsbildung so wichtige soziale Kompetenz.
- Musikerziehung fordert gleichermaßen den Intellekt wie das Gemüt; fördert und erfordert Geschicklichkeit, manuelle Fertigkeiten, Reaktions- und Auffassungsvermögen. Sie ist unverzichtbarer Gegenpol zur kognitiven Bildungsdominanz unserer Gesellschaft durch Ausbildung der rechten Gehirnhälfte (Gefühl, Fantasie, Kreativität etc.). Musikerziehung hat positive Auswirkungen auf das Lernverhalten insgesamt (Stärkung der Konzentration, Durchhaltevermögen, Aufeinanderhören, Stärkung der Merkfähigkeit, der Willensgestaltungs- und Vorstellungskraft). Aktives Musizieren und Musikhören leistet einen entscheidenden Beitrag gegen Berieselung und stumpfsinnigen Musik- und Medienkonsum. Musik ist logisch und stärkt damit das logische Denken.
- Musikerziehung hat eine ethische, entwicklungspsychologische und therapeutische Funktion.
- Musikschulen haben einen eigenen Platz im Bildungswesen, weil sie ein stimmiges Gesamtkonzept vorweisen können. Es folgt dem „Strukturplan für Musikschulen“ des Verbandes deutscher Musikschulen e.V. (VdM). Dieser garantiert ein sorgfältig abgestimmtes Ausbildungskonzept. Die Kreismusikschule sichert ihren Schülern einen qualifizierten und kontinuierlichen Unterricht zu. Es wird viel Breitenarbeit aber auch Begabtenförderung gemacht.
- Die Arbeit und ihre Ergebnisse werden ständig überprüft und angepasst, sind jederzeit und von jedermann überprüfbar und werden in vielen Veranstaltungen öffentlich präsentiert. Die Musikschule „beliefert“ Ausstellungen, Feste, Feierlichkeiten uvm. mit individueller Musik. Es wird qualifizierter Nachwuchs für Orchester, Vereine und Ensembles aller Art, auch für Schule, Laienmusik und Kirche ausgebildet.
- Musikalische Bildung darf nicht dem Markt und seinen Gesetzen überlassen werden. Nur die öffentliche Musikschule kann ein inhaltlich breites Angebot vorweisen und alle Fächer, Orchester und Ensembles verschiedenster Besetzungen anbieten. Ergänzungsfächer und Projekte erweitern das Unterrichtsangebot. Sie ist gerade nicht beschränkt auf gewinnbringende Unterrichtsformen und damit ein einseitiges Angebot.
- Alle sozialen Schichten werden von kommunalen Musikschulen erreicht. Hier findet jeder Geldbeutel kostengünstige Gebühren durch Ermäßigungsmöglichkeiten und Leihinstrumente.
- Musik ist international. Damit werden Musikschulen ein wichtiger Ort für interkulturelle Bildung und Begegnung, denn Musik ist eine Sprache die weltweit verstanden wird.
- Die Musikschulen leisten einen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes.
- Musikschulen sind ein positiver weicher Standortfaktor für Kommunen, sie tragen zu einem besonderen Lebensgefühl bei, geben ein positives Image nach außen und nach innen zu den Bürgern.
- Die Kreismusikschule ist Arbeit- und Auftraggeber vor Ort, mit allen positiven volkswirtschaftlichen Konsequenzen. Die Musikalienindustrie liegt im Bundessozialprodukt zum Beispiel vor der Stahlindustrie und das mit steigender Tendenz.
- Die Kreismusikschule bringt ihre Kompetenz und Qualität in das System Ganztagsschule ein. Sie arbeitet mit dem Kreismusikverband, dem Sängerkreis, seinen Mitgliedsvereinen, anderen Kulturträgern uvm. zusammen.
- Musikschulen sind mehr als eine freiwillige Leistung, sie sind eine grundsätzliche Aufgabe der Politik. Es sind keine Kosten sondern eine Investition und mit drei Groschen ist keine Oper zu machen.
- Dennoch - und auch die Kreismusikschule muss sparen. In vergangenen drei Jahren wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt, das sich nun in betriebswirtschaftlich besseren Zahlen niederschlägt.