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16.01.2023

Unverwechselbare Formensprache: Kreisvolkshochschule besucht Ausstellung von Niki de Saint Phalle

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Eine Ausstellung mit Werken von Niki de Saint Phalle in der Frankfurter Kunsthalle Schirn ist Ziel der Kreisvolkshochschule Altenkirchen. (Foto: Grafische Sammlung/Kunsthaus Zürich)

Altenkirchen. Nach zwei Jahren Pause bietet die Kreisvolkshochschule Altenkirchen am Donnerstag, den 16. Februar, wieder eine Tagesfahrt an Weiberfastnacht an: Ziel ist in diesem Jahr Frankfurt mit einem Besuch der Ausstellung „Niki de Saint Phalle“ in der Schirn-Kunsthalle.

Die „Nanas“ begründeten den Erfolg
Niki de Saint Phalle zählt zu den bekanntesten Künstlerinnen ihrer Generation: 1930 in Paris geboren, aufgewachsen in New York und später tätig in der Schweiz, entwickelte die visionäre Außenseiterin eine unverwechselbare Formensprache und schuf ein ebenso eigenwilliges wie facettenreiches Werk. Ihr intensiv gelebtes Leben ist der Stoff, aus dem ihre Werke entstanden sind. Sie war in der Lage, die Verletzungen, die das Leben für sie mit sich brachte, ins Produktive zu verwandeln. Die „Nanas“, ihre bunten, großformatigen Frauenfiguren, begründeten ihren internationalen Erfolg, gelten bis heute als ihr Markenzeichen. Die ersten Figuren waren noch aus Draht und Stoff. 1966 folgte das erste Großprojekt im Moderna Museet in Stockholm: eine begehbare, 27 Meter lange liegende Frauenfigur, die Urmutter aller folgenden Nanas. Dabei ist das künstlerische Spektrum der Autodidaktin sehr viel breiter, ihr Werk subversiver und gesellschaftskritischer als weithin angenommen.

Soziale und politische Themen
Niki de Saint Phalle entwickelte ihre Kunst aus ihrer ganz persönlichen Gefühlsverarbeitung wie auch aus einer radikal feministischen Haltung heraus. Sie nahm sich sozialer und politischer Themen an, kritisierte Institutionen und Rollenbilder und verhandelte in ihrem Werk öffentliche Diskurse, die bis heute ihre Relevanz behalten haben. Ihre legendären „Schießbilder“ und ihre eindrücklichen Installationen im öffentlichen Raum zeugen von einer transformativen Wirkungskraft ihrer Kunst, die sich in Malerei, Zeichnung, Assemblagen, Aktionen wie auch im Theater, in Film und Architektur entfaltete.

Wie läuft der Tag ab?
Abfahrt am 16. Februar ist um 8 Uhr ab Altenkirchen, Wissen und Betzdorf. Im Rahmen des Besuchs in Frankfurt ist für 14 Uhr eine Führung in der Schirn-Kunsthalle geplant, die einen vertiefenden Einblick in die Ausstellung und das Werk der Künstlerin gibt. Zuvor bleibt den Teilnehmern Zeit zur freien Verfügung, beispielsweise zum Besuch der wiederaufgebauten Frankfurter Altstadt. Die Teilnahme kostet 38 Euro, enthalten sind Fahrtkosten, Eintritt und Führung.

Anmeldungen: Kreisvolkshochschule Altenkirchen, Tel.: 02681-812211, E-Mail: kvhs@kreis-ak.de



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57610 Altenkirchen
Telefon:  02681/81-0
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Fax:  02681/812000
E-Mail:  post@kreis-ak.de

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