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09.03.2023

Was für ein Saftladen! - Informationsbesuch in der Privat-Kelterei Junge in Altenkirchen

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Informationsbesuch in der Privat-Kelterei Junge in Altenkirchen (v.l.): Bürgermeister Fred Jüngerich, Landrat Dr. Peter Enders, Wirtschaftsförderer Lars Kober, Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz, Wendelin Abresch vom »Wällermarkt« und Geschäftsführern Benjamin Junge. (Foto: Kreisverwaltung/Thorsten Stahl)

Kreis Altenkirchen: „Was für ein Saftladen!“ So möchte man fast sagen – und es in diesem Fall als riesengroßes Kompliment verstanden wissen. Denn was hier, etwas versteckt, an der Siegener Straße in Altenkirchen produziert wird, ist extrem lecker. Die Privat-Kelterei Junge hat sich in den vergangenen Jahren zu einem führenden Anbieter regionaler Säfte entwickelt. Wobei das Prinzip der Regionalität den kompletten Geschäftsbetrieb dominiert. Davon überzeugten sich jetzt Landrat Dr. Peter Enders, Bürgermeister Fred Jüngerich, Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz und Lars Kober als Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen bei einem Besuch. Mit dabei waren Wendelin Abresch und Thorsten Bienemann vom „Wällermarkt“.

„Wir sind in diesem Geschäftsfeld der größte mobile Lohnfertiger in Deutschland“, berichtete Geschäftsführer Benjamin Junge. Mit einer mobilen Obstpresse, können private und gewerbliche Kunden Ihr Obst direkt vor Ort und in kürzester Zeit zu Saft verarbeiten lassen. Das kann in einem privaten Garten mit zahlreichen Apfelbäumen im Westerwald geschehen, genauso aber auch in einer kommerziellen Plantage in der Grafschaft. Auf 7,5 Hektar bewirtschaftet der Betrieb zusätzlich eigene Streuobstwiesen. Bis zu 20 Tonnen (entspricht ca. 17.000 Liter Saft) können täglich mobil gepresst werden, erläuterte Junge.

Dabei ist das Altenkirchener Unternehmen nicht allein auf Äpfel fokussiert, mittlerweile ist eine ganze Palette an Beerenobst hinzugekommen. Und neben Säften hat die Privat-Kelterei Essig und Brände im Angebot. Wichtig bei all dem ist nur eines: Die Produkte müssen frisch und aus der Region sein. Junge versteht sein Unternehmen als Teil einer regionalen Wertschöpfungskette. So sei zum Beispiel vielen nicht bekannt, dass im Raum Neuwied eines der größten Holunder-Anbaugebiete existiere. „Regional muss nicht teuer sein“, betonte Junge. Die Preise für den Endverbraucher könnten schließlich ohne jeden Zwischenhändler kalkuliert werden.

Bis zu 2.500 Flaschen können pro Stunde in der Privatkelterei abgefüllt werden – was fast schon nach einer Großproduktion mit allen damit verbundenen Folgen klingt. Doch der Betrieb ist extrem flexibel und kann sehr kurzfristig auf Kundenwünsche reagieren. Zu besagten Kunden gehören nicht nur zahlreiche Hofläden, sondern auch große „Player“ wie Rewe, Edeka und Globus. Es bedarf nur des richtigen Etiketts. Ein großes Plus der heimische Produkte: Dank der hohen Qualität liegt das Mindesthaltbarkeitsdatum bei zwei Jahren.

Aufgrund der Firmenphilosophie versteht es sich fast schon von selbst, dass inzwischen auch eine Kooperation mit dem „Wällermarkt“ existiert. Die Genossenschaft hat einen Großteil der Logistik für die Kelterei übernommen, was laut Wendelin Abresch für eine bessere Auslastung der Fahrzeuge sorgt. Der „Wällermarkt“ ist weiter daran interessiert, möglichst vielen Anbietern von regionalen Produkten eine entsprechende Plattform und Vermarktungsmöglichkeit zu geben. Zuletzt hat man den Kontakt zur Gastronomie verstärkt, damit mehr lokale Produkte ihren Weg in die Restaurants zwischen Montabaur und Betzdorf finden.

Wirtschaftsförderer Lars Kober sagte seine weitere Unterstützung bei den unterschiedlichen Vermarktungsstrategien zu. Landrat Dr. Enders und Bürgermeister Jüngerich hatten – bezogen auf die Kelterei Junge – sogar schon ganz konkrete Ideen. Beide können sich vorstellen, künftig regelmäßig Flaschen mit dem Etikett des Landkreises bzw. der Verbandsgemeinde zu ordern. Somit würden auch die Verwaltungen Teil der regionalen Wertschöpfungskette.



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