Großes Musikschulkonzert: 150 Mitwirkende begeistern im Kulturwerk
Wissen. Volles Haus im Wissener Kulturwerk beim großen Musikschulkonzert: 150 Mitwirkende boten in zwölf Ensembles ein höchst abwechslungsreiches Programm, denn viele verschiedene Instrumente, vom Klarinettentrio und Saxophonquartett bis zum 40-köpfigen Streichorchester, brachten einiges an Leben und Spielfreude auf der Bühne. So beeindruckten die Kinder der Streicherklasse, die erst seit zehn Monaten miteinander die ersten Schritte an Geige und Cello machen. Das Projekt wird durch das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ gefördert. Bereits deutlich fortgeschrittener präsentierten sich die Streicherbanden aus Daaden und Betzdorf-Kirchen mit wunderschönem Klang und musikalischer Ausdruckskraft.
Für einen äußerst fröhlichen Programmpunkt sorgte der Kinderchor der Kreismusikschule am Standort Wissen: Mit Gesang und liebevoll einstudierten Choreografien erzählten die Kinder Geschichten aus „Pettersson und Findus“ und der „Schule der magischen Tiere“. Die Querflötenschülerinnen und -schüler aller Standorte hatten sich eigens für dieses Konzert zu einem Flötenorchester zusammengeschlossen und seit vielen Wochen für „Cholita“ und das moderne „Serendipity“ geprobt – ein toller Vortrag, bei dem die Flöten auch mal auf unkonventionelle Weise gespielt wurden. Das Akkordeonschülerorchester machte mit Stücken wie „Wellerman“ und „Bella Ciao“ auf ihr Instrument des Jahres aufmerksam, genau wie auch die Erwachsenen im Akkordeon-Ensemble, die unter anderem einen wunderschön melodischen Tango präsentierten.
Nahezu professionell präsentierte sich das Kammerorchester Westerwald-Sieg der Kreismusikschule und bereicherte das Programm unter anderem mit Griegs „Suite aus Holbergs Zeit“ und einem Vorgeschmack auf ihr neues Beatles-Programm. Die Trompetenklassen und die Jazz-Combo der Musikschule bildeten den musikalischen Auftakt und Abschluss eines wirklich tollen Musikschulkonzerts.
Der Dank von Schulleiter Marc Schaeferdiek galt vor allem den Musiklehrerinnen und Musiklehrern, die die Ensembles auf ihre Auftritte vorbereitet hatten. „Aufregung gehört dazu!“, hatte er den Mitwirkenden noch zugerufen, Davon war auf der Bühne jedoch nichts zu spüren. Die vielen Zuhörer dankten es allen Beteiligten mit lang anhaltendem Applaus.
