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Masernfälle im Nachbarkreis: Gesundheitsamt rät zur Impfung

In Waldbröl sind aktuell sechs Kinder im Alter zwischen zwei und 16 Jahren an Masern erkrankt. Da einige der Betroffenen in der ansteckungsfähigen Zeit noch eine Gemeinschaftseinrichtung besucht haben, werden derzeit an Schulen des Oberber-gischen Kreises Impfpässe kontrolliert und Impfungen durchgeführt.

Aus gegebenem Anlass appelliert deshalb auch das Gesundheitsamt des Kreises Altenkirchen an die Bürgerinnen und Bürger, ihren Impfschutz gegen Masern überprüfen und fehlende Impfungen schnellstmöglich beim Haus- oder Kinderarzt nachholen zu lassen. Die niedergelassenen Ärzte des Kreises wurden bereits in einem Rundschreiben über den Ausbruch von Masern im Oberbergischen informiert.

Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Krankheit, denn bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf. Sie wird durch Viren ausgelöst, die hoch ansteckend sind und auch aus einigen Metern Entfernung beim Husten, Niesen oder Sprechen über die Luft von Mensch zu Mensch übertragen werden können.

Die Symptome einer Masern-Infektion, an der nicht nur Kinder sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene erkranken können, ähneln zu Anfang einem akuten Atemwegsinfekt mit Fieber, Husten und Schnupfen. Erst nach einigen Tagen bildet sich der typische Hautausschlag.

Die Impfung gegen Masern, die im Kindesalter in zwei Schritten erfolgt, kann wirksam gegen eine Erkrankung schützen. Nach 1970 geborene Erwachsene, die gar nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden, sollten einmalig geimpft werden. Bei ungeimpften Kindern und Jugendlichen sind für einen wirksamen Schutz zwei Impfdosen erforderlich.

Das örtliche Gesundheitsamt empfiehlt dringend, den eigenen Impfschutz und den der Familie anhand des Impfpasses zu überprüfen. Im Zweifelsfall ist eine ärztliche Beratung anzuraten. Weitere Informationen sind beim Gesundheitsamt Altenkirchen erhältlich.