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24.01.2014

Neue Publikation von Dr. Thomas Bartolosch - Historiker verfasst biografische Studie zu Dr. Wilhelm Boden

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In der fast 200-Jährigen Geschichte des Landkreises Altenkirchen (1816-2016) gab es insgesamt 16 Landräte. Einer davon war Dr. Wilhelm Boden. Vom 1. Oktober 1919 bis 1933 amtierte er als Landrat des Kreises Altenkirchen und wurde später für den kurzen Zeitraum von April bis Mai 1945 als Landrat eingesetzt. Für die Entwicklung des Kreises Altenkirchen war sein Wirken von großer Bedeutung und er hat in der Geschichte des Kreises eine herausragende Stellung.

Sein Wirken und insbesondere auch seine Zeit als erster Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz drohte jedoch ein wenig in Vergessenheit zu geraten. Um dem ein Stück weit entgegen zu wirken hat der Landkreis Altenkirchen nun eine Publikation herausgegeben, die ihn wieder in Erinnerung ruft.

Die Idee von Landrat Michael Lieber, den Menschen Dr. Boden einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, hat der Historiker Dr. Thomas A. Bartolosch mit der Erarbeitung eine beeindruckende biografische Studie umgesetzt. Seine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Titel „Dr. Wilhelm Boden – der vergessene Landesvater“ mit allen Facetten zur Person Bodens war vor allem hinsichtlich der Recherche nicht einfach. Die Materie habe Bartolosch aber dennoch selbst sehr überrascht uns gefesselt.

Auch Landrat Lieber zeigt sich beeindruckt von seinem Vorgänger im Amt als Landrat, der trotz der schwierigen Lage in den 20er Jahren in seiner kommunalpolitischen Zeit vieles angestoßen hat. Bodens Wirkungskreis zog sich bis weit über die landespolitische Ebene bis nach Berlin. Seiner Heimat blieb er jedoch stets verbunden: bis zu seinem Tod lebte er mit seiner Familie in Birnbach und hat auf dem Friedhof in Altenkirchen seine letzte Ruhestätte gefunden.

Die neue Publikation zur Biografie Bodens wurde nur in geringer Auflage produziert und ist nicht käuflich zu erwerben. Personen, die sich für das Buch interessieren und näher wissen wollen, was Dr. Wilhelm Boden für ein Mensch war, können sich jedoch bei der Kreisverwaltung Altenkirchen melden.